Lackluster: Remixselection_One: Raveline review (GER)

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Verschlungen sind die Pfade der elektronischen Weiten, und gesegnet sind jene, die auf ihnen wandeln, ohne sich von selbstauferlegten Hindernissen und imaginären Grenzen davon abhalten lassen, jenseits
der Beschränkungen von Institutionen und Organisationen die eigenen Entdeckungen zu zelebrieren. So auch der Finne Esa Juhani Ruoho, den es nach Irland trieb, um sich dort dem Neueauflegen diverser Tracks von Produzenten wie EEDL, Lord Fader, Global Goon, Proem, Mantrakid, Multiplex, Sleepytown Manufactures und vielen anderen zu widmen. Drei Jahre lang arbeitete Lackluster an den unzählingen Versionen, von denen letztenendes nur zwölf auf dem Album zu finden sind, und so kommt es, dass jeder Remix einem klangtechnischen Kleinod gleicht, das man in seinem Herzen trägt wie einen besonders wertgeschätzten Moment.

Klangreisen wie "Too Few Arguuments" oder "Rely" untermalen spezielle Augenblicke, die man bis in die Unendlichkeit verlängern möchte. Fragmente von Ambient, HipHop, Elektronik und traditionellen Songsstrukturen driften am Ohr vorbei wie Wolken auf der Reise zum anderen Ende des Horizontes, mal experimentell, mal triphoppig. Und doch ist es immer das gleiche Firmament, der sich Über alle Winkel der Erde spannt.
(6/6) Katamin